Die Kirche – ein seltsamer Ort? Eindrücke von der Rüstwoche 2024

Camilla Ziegler, Deutschland

Die Rüstwoche der FELSISA fand vom 10. bis zum 15. Dezember in Kirchdorf, Wartburg, statt. Rund um das Thema „Die Kirche – ein seltsamer Ort?“ wurden die Tage gestaltet.

Wir haben uns mit der Frage auseinandergesetzt und dabei verschiedene Perspektiven und Überlegungen zu einem Ort diskutiert, der für viele von uns ein fester Bestandteil des Glaubens, aber auch der eigenen Kultur und Geschichte ist. Doch was macht die Kirche zu einem „seltsamen“ Ort? Geht es um die Architektur, die Rituale, die soziale Gemeinschaft oder vielleicht die Symbolik, die dort vorzufinden ist?

Um diese und einige andere Fragen zu beantworten, war die Woche durch ein buntes Programm aus Vorträgen, Bibelstunden, Morgen- und Abendandachten und gemeinschaftlichen Aktionen gestaltet. Pastor Martin Paul und Pastor Christian Straeuli, sowie Vikar Tobias Schütze haben uns mit ihren Vorträgen über verschiedene Facetten der Kirche und ihre Bedeutung zum Nachdenken angeregt. Zusammen mit Rainer Johannes und Inge Binding wurden wunderschöne Chorstücke geprobt, welche am Sonntag im Gottesdienst gesungen wurden und einige davon auch am Freitag im Altenheim.

Nachdem es am Dienstagabend eine organisatorische, sowie thematische Einführung gab, haben alle den ersten Abend bei gemütlichem Beisammensein im Wartburger Schülerheim ausklingen lassen.

Die darauffolgenden Tage begannen immer mit den Bläsern, die sich jeden Morgen um 06:45 Uhr trafen und den Rest aus dem Schlaf bliesen. Nach der Morgenandacht und der Bibelstunde in Kleingruppen, haben wir Vorträge zu den einzelnen Themen gehört. Das große Thema wurde hierbei in kleinere Unterthemen aufgeteilt, welche in den einzelnen Vorträgen aufgegriffen wurden.

Dabei ging es um die Gesellschaft in der Kirche, die Funktion einer Predigt oder aber auch die Außenwirkung unserer Kirche. Die Vorträge wurden stets interaktiv gestaltet, sodass wir jederzeit die Möglichkeit hatten Fragen zu stellen, wodurch sich häufig sehr interessante Überlegungen ergaben, die aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet worden sind.

Am Nachmittag standen uns verschiedene Aktivitäten zur Auswahl. Zum Beispiel konnten wir Blumenkränze binden, uns das Kirchengebäude passend zum Thema ganz genau anschauen, Daten vom Friedhof sammeln und auswerten oder eine Macadamia-Farm besuchen und mehr über die Verarbeitung der Nüsse erfahren. Neben den thematischen Inhalten haben diese Aktivitäten großen Spaß gemacht und das Gemeinschaftsgefühl der Gruppe gestärkt.

Alle hatten eine großartige Zeit und durch unsere gemeinsamen Gespräche, Aktivitäten und Erfahrungen haben wir ein tieferes Verständnis für diesen besonderen Ort, die Kirche, bekommen.

Am Ende der Woche haben wir unsere Eindrücke gesammelt, letzte Fragen geklärt und viele alltagsnahe Situationen besprochen. Wie können wir auf Fragen zu unserer Kirche antworten? Wie können wir auf andere Personen zugehen und sie zu uns einladen? Auch Fragen, die wir am Anfang der Woche gesammelt hatten, wurden teilweise nochmal aufgeriffen und konnten nach der lehrreichen Woche leichter beantwortet werden, als es uns noch davor erschien.

Am Ende möchten wir uns bei allen Beteiligten für diese tolle Rüstwoche bedanken.

Bei der Kirchdorfer Gemeinde für das gute Essen und die sehr nette Gastfreundschaft. Bei den Pastoren für die lehrreiche Zeit, Inge und Rainer für die musikalische Unterstützung und natürlich auch bei Carla und Mark Meyer für die tolle Organisation und Fürsorge.

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