St Martin’s Village + Dorfleben in Zeiten von COVID-19

Es ist eine komplizierte Angelegenheit. Auch beim St. Martins Village (SVM).

Und doch, während viele unserer Gewissheiten ins Wanken kommen, können wir auch mit Jeremiah – dem Ungewissheit und Leid definitiv nicht fremd waren – einstimmen: „Die Güte des Herrn ist’s, dass wir nicht gar aus sind, seine Barmherzigkeit hat noch kein Ende, sondern sie ist alle Morgen neu, und deine Treue ist groß.“ (Klagelieder 3,22f.) Wir danken Gott für Sie alle und alle, die er uns auf den Weg gestellt hat, so dass ein Jahr, das uns in vielerlei Hinsicht erschütterte und durcheinander brachte, auch ein Jahr des Wachstums und des Neuanfangs war.

Kindergarten: Nachdem die Bauarbeiten an der Kirche durch die Gemeinde an einem großen Klassenzimmer, einer Veranda und einem Spielplatz, der auch vom St. Martin’s Village Kindergarten genutzt werden soll, im Februar abgeschlossen waren, konnte der Kindergarten seinen Betrieb aufnehmen. Der langsame Start mit den Kindern aus dem SMV und einigen aus der Gemeinde fand mit dem ersten harten Lockdown im März ein jähes Ende. Seit Juli wurde der Betrieb wieder aufgenommen und bis zum Jahresende wuchs die Gruppe der Kinder auf 15 an, mit einigen Neuanmeldungen für das nächste Jahr. Betreut und unterrichtet werden sie von den erfahrenen Lehrerinnen Irma Nel und Sheina Stoop, die von Xolisiwe Dube und den Betreuern des SMV unterstützt werden. Wir sind dankbar, dass zwei der Kinder aus dem SMV, nachdem sie in Langzeitpflegefamilien in unserer Gegend untergebracht wurden, weiterhin den Kindergarten besuchen können und somit Teil des Dorfes bleiben und in ihm wachsen.

„Community Enterprises“: Der Lockdown stellte uns vor die Notwendigkeit – viele Menschen verloren ihre Arbeit – und die Gelegenheit – Zeit -, die Gemeinschaftsunternehmen, wie Gärtnerei, Legebetrieb, Schweinemast, Kompost- und Brennholzproduktion, hochzufahren. Hilfe kam auch in der Person eines lokalen Geschäftsmannes, der erhebliches Know-how, Zeit, Kapital und Entschlossenheit in das Wachstum dieser Unternehmen im Dienste der Gemeinschaft investiert hat. Die Produkte werden an Restaurants geliefert, an Gemeinschaftsmitglieder, die sie von der Farm abholen, und auf lokalen Bauernmärkten verkauft. Fünf Personen sind jetzt in diesen Betrieben beschäftigt. Es wurden auch zwei „Farming God’s Way“-Kurse angeboten (einer im Februar und einer im Oktober), in denen jeweils zwischen 20 und 30 Personen lernten, die Gaben und Ressourcen, die Gott ihnen gegeben hat, zu nutzen, um ihren Familien und Gemeinden ein Auskommen zu ermöglichen. Neben den dauerhaften Enterprises konnten wir auch, wie schon in vorigen Jahren, ein Oktoberfest und einen Weihnachtsmarkt anbieten und trotz Beschränkungen wurden diese Fundraiser von unserer Gemeinschaft gut unterstützt.

„Temporaray Safe Care“: Das Herz des Dorfes bleibt die Fürsorge für bis zu sechs verlassene oder gefährdete Babys bis zu dem Zeitpunkt, an dem sie in langfristige Pflege-/Adoptivfamilien vermittelt oder in ihre Herkunftsfamilien zurückgebracht werden können. Diese Betreuung wird von Thekla Böhmer und drei angestellten Betreuerinnen und einer Haushälterin geleistet. Der Lockdown sorgte für ein relativ stabiles Umfeld für die Kinder, die bei Thekla untergebracht waren, verursachte aber auch erhebliches administratives Kopfzerbrechen. Die Sozialarbeit, die normalerweise von dem Department of Social Development geleistet werden sollte, kam dadurch völlig zum Erliegen. Sie wurde nur teilweise wieder aufgenommen. In den letzten drei Jahren wurden 24 Neugeborene, 8 Kleinkinder und 15 Kinder betreut.

Es braucht ein Dorf, um ein Kind aufzuziehen – Danke, dass Sie Teil dieses Dorfes sind! Gott vergelt es Euch!

Pastor Thomas Beneke, Newcastle

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